Home > Allgemein > Hühner Knochen gefährlich für Hunde?

Hühner Knochen gefährlich für Hunde?

Mein Hund hat Hühnerknochen gegessen – Ratschläge für Hundebesitzer, deren Vierbeiner Hühnerknochen gegessen haben

Mein Hund hat Hühnerknochen gegessen, was soll ich tun?

Mögliche Antworten:

  1. Tun Sie nichts und sehen Sie es als eine Erfahrung
  2. Bringen Sie Ihren Hund zu einem Tierarzt
  3. Überwachen Sie Ihren Hund auf Anzeichen von Schmerzen und suchen Sie nach Bedarf einen Tierarzt auf

Hunde werden von Hühnerknochen wie Kinder zu Süßigkeiten angezogen. Aber sind Hühnerknochen schlecht für Hunde?

Doch falls dein Hund sich bereits auf den Hühnerknochen gestürzt hat, ist das erste Gebot: Keine Panik!

Sei es ein Hühnerkadaver im Müll oder Hühnerflügel in Rohkost, wenn es Knochen gibt und ihr Hund es findet wird er es essen.

In diesem Artikel erfahren Sie, was zu tun ist, wenn Ihr Hund einen Hühnerknochen gegessen hat, die Warnzeichen auf die Sie achten müssen und welche Hühnerknochen am problematischsten sein könnten

Können Hunde Hühnerknochen essen? Ja und nein. Denn einige Knochen, wie zum Beispiel gekochte Hühnerknochen, sind beim Verzehr riskanter als andere.

Bei der Aussage „Mein Hund hat einen Hühnerknochen geschluckt.“ werden Ihre Freunde ohne Zweifel ihre Hände vor Entsetzen auf den Kopf legen. Doch auch wenn es hier manchmal Gefahren bestehen, sind diese sehr selten und das Entsetzen meistens unbegründet

Probleme die Entstehen können, wenn Ihr Hund Hühnerknochen gegessen hat:

  • Würgereiz
  • Beschädigung der Eingeweide
  • Verstopfung
  • Bauchfellentzündung

Doch die Chancen stehen gut, dass es Ihrem Hund gut gehen wird und keine von den Problemen auftreten werden. Machen Sie sich also keine Sorgen, bleiben Sie ruhig und befolgen Sie einige grundlegende Maßnahmen, um ihren Vierbeiner wieder glücklich zu stimmen.

Würgereiz wegen Hühnerknochen:

Knochen können stecken bleiben. Manchmal bleiben sie über dem Gaumen hängen. Dies bewirkt, dass der Hund an ihrem Gesicht patzt und stark sabbert.

Noch beunruhigender kann es sein, dass sie sich im Halsbereich festsetzen. Anzeichen dafür sind Atemschwierigkeiten, Erstickungsgeräusche und starker Speichelfluss.

Wenn Ihr Hund es zulässt, öffnen Sie den Mund. Falls der Knochen zu sehen ist, entfernen Sie es vorsichtig mit den Fingern oder einer dünnen Zange. Achten Sie dabei darauf den Mundraum des Hundes nicht zu verletzen.

Falls Sie damit nicht weiterkommen und Ihr Hund sich weigert zu kooperieren, hören Sie am besten auf es weiterzuversuchen, da die Gefahr besteht, dass der Knochen tiefer nach unten gedrückt wird. Rufen Sie stattdessen den Tierarzt an oder gehen Sie direkt in die Klinik.

Manchmal ist eine Sedierung erforderlich, um einen an der Rückseite des Halses festsitzenden Knochen zu entfernen

Verstopfung durch Hühnerknochen:

Wenn ein Hund viele Knochen frisst, besteht die Gefahr, dass diese sich im Darm sammeln. Dieses Knochenpaket bildet dann eine Blockade, ähnlich wie bei einer Verstopfen durch Haare.

Die Folgen eines verstopften Darms sind jedoch schwerwiegender. Erstens kann das Futter nicht weitergegeben werden, der Hund muss sich übergeben und dehydriert somit. Der stagnierende Darminhalt setzt dann Giftstoffe frei, die den Hund vergiften. Durch diesen Prozess kann schließlich die Darmwand absterben.

Die schlimmsten Auswirkungen können lebensbedrohlich sein. Der Tierarzt wird die Innereien des Hundes röntgen. Um die Blockade physisch zu lösen oder zu entfernen und um irreversible Schäden zu vermeiden, kann in einigen Fällen eine Operation erforderlich sein.

Einläufe und Abführmittel können hier helfen, den Darm wieder in Bewegung zu bringen. Bei schweren Verstopfungen kann ein Anästhetikum erforderlich sein, damit der Tierarzt die Blockade physisch abbauen und dem Hund Erleichterung verschaffen kann

Bauchfellentzündung durch Hühnerknochen

Diese ernst zu nehmende Erkrankung ist eine Infektion im Bauchbereich. Ein Knochensplitter welche die Darmwand durchbohrt, kann dazu führen, dass der Darminhalt in den Bauch eindringt.

In diesem Fall sind Notfalloperationen unerlässlich und selbst dann kann die Situation kritisch bleiben.

Können Hunde Hühnerknochen essen?

Ja und nein. Denn einige Knochen, wie zum Beispiel gekochte Hühnerknochen, sind beim Verzehr riskanter als andere.

Können Hunde gekochte Hühnerknochen essen?

Ganz klar nein, da hier das Risiko zu hoch ist! Gekochte Hühnerknochen verlieren ihre natürliche Elastizität und werden brüchig. Dies bedeutet, dass die gekochten Knochen beim Kauen oft splittern

Zersplitterte Knochen sind wie Glassplitter und verursachen immense Schäden an der Darmwand.

Scharfe Knochensplitter mit spitzen Ecken können den Darm durchdringen. Einige gehen sogar bis in die Bauchhöhle hinein. Dies verursacht eine schwere Bauchfellentzündung

Können Hunde rohe Hühnerknochen essen?

Ja. Rohe Hühnerknochen sind geschmeidiger und elastischer als gekochte Knochen.

Können Hunde Hühnerknochen verdauen?

Nur teilweise, wobei die Rückstände harmlos in den Stuhl des Hundes übergehen.

Mein Hund hat einen Hühnerknochen geschluckt: Soll ich den Hund zum Erbrechen bringen?

Das sollten Sie auf gar keinen Fall tun. Auf dem Weg nach oben können sich Knochen im hinteren Teil des Halses festsetzen. Damit würden Sie die Situation nur verschlimmern, also lassen Sie Ihren Hund erst mal ruhen.

Hühnerknochen für Hunde? Wir fassen zusammen:

Was passiert wenn ein Hunde einen Hühnerknochen isst, hängt stark davon ab, ob der Knochen gekocht oder roh ist.

Wenn Ihr Hund gekochte Hühnerknochen gegessen hat, splittern und reizen Sie den Darm. Kontrollieren Sie Ihren Hund auf Anzeichen von Schmerzen oder Unwohl-befinden. Falls diese Beschwerden auftauchen sollten, wenden Sie sich unbedingt an einen Tierarzt.

Rohe Hühnerknochen für Hunde sind weniger problematisch, dennoch empfiehlt es sich den Hund etwas unter Beobachtung zu halten und bei Auftreten der oben genannten Beschwerden einen Tierarzt aufzusuchen.

Seien Sie außerdem wachsam und achten Sie auf Erbrechen, Energielosigkeit oder komisches Verhalten und fragen Sie im Zweifelsfall einen Tierarzt.

Teile diesen Beitrag:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.